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Ganz einfach: Tee kochen - kalt
werden lassen - Zucker hinzugeben - gut umrühren - den Kombucha-Teepilz
hinzufügen - sechs bis 15 Tage abwarten.... Fertiges Kombucha-Getränk: Wasser kochen Für kleine Mengen Tee reichen Ihnen anfangs
kleine Wasserkessel oder Töpfe. Zum Kochen von mehreren Litern Tee brauchen Sie
einen entsprechend großen Kessel! Kochen heißt auch: das Wasser
sollte richtig sprudeln!
Wasser zum
Kochen bringen, dann, wenn nötig, auf die gewünschte Temperatur
abkühlen lassen.
Pro Liter 1
- 2
große, gehäufte Teelöffel Tee (ca. 5 - 10 g: je nach Teesorte
und Geschmack) hinzufügen und 2 bis 5 Minuten
(je nach Tee) ziehen lassen.
Tee kalt
werden lassen (wichtig!) und in ein sauberes
Ansatzgefäß schütten.
Pro Liter
100 bis 125 g Zucker im Tee auflösen, mehrfach gut umrühren.
Original-Kombucha-Teepilz zusammen mit der Ansatzflüssigkeit (50
bis 100 ml pro Liter) hineingeben.
Ansatzgefäß
mit einem Abdecktuch bedecken und dieses mit einem Gummi
befestigen.
E
Ansatzgefäß
an einen warmen Platz stellen und nicht mehr bewegen.
Nach 6 bis 15
Tagen den Kombucha-Pilz herausnehmen und separat aufbewahren.
Das
fertige Getränk
Ca. fünf bis
zehn Prozent des fertigen Getränkes sollten Sie dem nächsten
Ansatz wieder beigeben. Es dient zusammen mit dem Teepilz als
Ansatzflüssigkeit (zum Ansäuern) für die nächste Kultur.
D
Das Ansatzgefäß gründlich mit heißem
Wasser reinigen.
Nun können
Sie wieder von vorne beginnen, der Vorgang kann sich
wiederholen. Der
originale Kombucha-Teepilz besitzt eine erstaunliche Widerstandskraft.
Immer wieder wird berichtet, wie effektiv er sich
gegen feindliche Mikroorganismen zur Wehr setzt. Indem er Säuren und
andere Stoffe produziert, schützt er sich gewissermaßen selbst.
Dennoch sollten Sauberkeit und Hygiene im Umgang mit dem Pilz
selbstverständlich sein. Alle Geräte und Utensilien, die mit ihm oder der
Ansatzflüssigkeit in Berührung kommen, sollten vorher gut gereinigt
werden. Benutzen Sie heißes Wasser ohne Spülmittel. Wenn Sie dieses doch
benutzen, so ist es empfehlenswert, alles nochmals mit heißem Wasser
nachzuspülen, damit keine Spülmittelreste mehr vorhanden sind. Bei chemischen Stoffen reagiert der Teepilz
nämlich etwas empfindlich. Auch Ihre Hände sollten sauber und seifenfrei
sein, bevor Sie den Kombucha anfassen. Es
sollten auch keine
verschimmelten Lebensmittel in der Nähe des Teepilzes
sein. Geben Sie ihm einen Standort, der sich nicht direkt neben einer
Zimmerpflanze befindet. In der Blumenerde und der Pflanze können sich
Sporen befinden. Auch
sollte er nicht in der Nähe der Dunstabzugshaube der Küche stehen.
Sie
Verwenden Sie nach Möglichkeit keine Teebeutel (außer wenn
es mal schnell gehen soll), denn für dasselbe Geld, was Sie für Teebeutel
ausgeben, bekommen Sie bereits hochwertigere lose Teesorten, die
qualitativ wesentlich besser sind!
Ansätze mit dem Tee "Earl Grey" gelingen nicht, da dieser
Tee Aromastoffe der Bergamotte hat, einer Zitrusfrucht, die stark
ätherische Öle enthält. Das produzierte Kombucha-Getränk schmeckt zwar
anfangs sehr gut (ich liebe ja den Geschmack des Earl-Grey-Tees), aber das
Pilz-Wachstum ist äußerst bescheiden und läßt recht bald ganz nach!
Tee abgießen
Es ist empfehlenswert den Tee mit einem
Litermaß (schneller als Schöpfkelle!) durch ein
feinporiges Teesieb in das Gefäß abzufüllen, da sich beim Erkalten meist
eine Teehaut bildet, sich auch noch feine Schwebestoffe des Tees darin
befinden. Obwohl: diese sind natürlich nicht giftig, bloß viele stören sie
halt rein optisch.. Auch Teesiebe bekommen Sie für ein paar Cent im
Supermarkt, diese brauchen Sie nun wirklich nicht teuer im Internet
bestellen!
Als Ansatz- oder Gärgefäß verwenden Sie am
Besten ein großes Porzellangefäß oder ein innen lasiertes Steingutgefäß
(z. B. einen Rumtopf, dieser hat ca. 4,5 oder auch 10 Liter Inhalt oder
einen Sauerkrauttopf, Gurkenfass, Schmalztopf o. ä.).
Es ist immer besser ein Porzellan- oder
Steingutgefäß (innen lasiert) zu verwenden als ein Glasgefäß, denn Ihr
Kombucha-Pilz liebt die Dunkelheit!
Untersuchungen haben ergeben, daß der Kombucha im Dunkeln wesentlich
besser wächst und gedeiht, besser seine Arbeit verrichtet, als bei
Tageslicht! Warum also es nicht gleich richtig machen, so wie es
schon seit vielen Generationen traditionell gemacht wird?
Höhe: 27 cm Durchmesser:
32 cm Umfang: 98
cm also mehr breit als
hoch
mit 15 Litern Fassungsvermögen!
Handgetöpfert und
handbemalt.
Tipp: Da
er immer noch "relativ preiswert" gegenüber anderen Gefäßen
ist, kann ich ihn hier empfehlen.
Vorzugsweise empfehle ich
braunen Rohrzucker aus Zuckerrohr, und zwar kristallin und nicht in
Pulverform, letzterer hat einen zu hohen Melasseanteil.
Sie können auch weißen
Zucker nehmen, aber brauner Rohrzucker ist einfach besser, gehaltvoller an
wertvollen Vitalstoffen als weißer Raffinadezucker.
Jede Antwort auf Ihre
Fragen beantwortet Ihnen Ihr Kombucha-Pilz letztlich selber: Probieren Sie
später, wenn Sie etwas Erfahrung gesammelt haben, einfach verschiedene
Ansätze mit Ablegern nebeneinander aus, und Sie werden sehen, daß der Pilz
im Braunzucker-Ansatz besser wächst und das Getränk auch aromatischer
schmeckt! Ebenso können Sie es mit grünem Tee versuchen, wenn Sie bisher
nur Schwarztee verwendet haben..
Da Rohrzucker aus
Zuckerrohr ein Vital-, also Lebendzucker ist (im Ggs. zum weißen
Raffinadezucker), sollten Sie ihn keinesfalls in das heiße Wasser geben,
da Sie sonst seine Vitalstoffe vernichten.
Keine Angst vor so viel Zucker! Die
Mikroorganismen des Teepilzes benötigen ihn als Nahrung. Im fertig
vergorenen Kombucha ist viel weniger Zucker enthalten.
Möchten Sie mehr über Zucker erfahren, klicken
Sie einfach hier.
Die Starterflüssigkeit liefere ich in
ausreichender Menge mit, ca. 200 bis 300 ml. Sie ist nichts Anderes als
das fertige Kombucha-Getränk, welches man zum "Ansäuern" nimmt. In ihr
herrscht bereits das Mikro-Milieu, welches für das gute Gedeihen wichtig
ist und sollte 5 bis 10% des Gesamtansatzes ausmachen, notfalls geht es
aber auch ohne, wenn es ein guter Pilz ist.
Wenn Sie mal zu wenig Starter haben, weil Sie
zu großen Durst hatten oder Ihre Kinder einfach schneller waren als Sie, können Sie auch den Pilz so in den Tee geben; die
Ansatzzeit verlängert sich dadurch um ein oder zwei Tage, da der Pilz im
Tee erst das Milieu schaffen muß.
Nachdem Sie nun die Ansatzflüssigkeit in den
Tee gegeben haben, rühren Sie den Ansatz nochmals gut um und warten, bis
sich die Teeoberfläche beruhigt hat.
Das Gefäß bereits jetzt an den Platz stellen,
an dem es stehen bleiben soll, um ein späteres Bewegen zu vermeiden.
Geben Sie nun Ihren
Kombucha-Pilz in den Tee,
mit der helleren Schicht nach oben, dies ist die jüngere Seite. Die
dunklere Seite ist immer die ältere, vom Teefarbstoff gefärbte Seite.
Legen Sie den Pilz möglichst flach auf die
Teeoberfläche, so daß er obenauf schwimmt. Dies ist zugegebenermaßen nicht
immer einfach - besonders wenn es sich hierbei um die noch junge und
dünne, neue Membran handelt, die sich bereits beim ersten Ansatz gebildet
hat -, es liegt an der Schwere des Wassers, bzw. des Tees.
Schwimmt der Pilz oben, so ist dies ideal,
denn er wächst direkt mit einer neuen Schicht auf die gesamte Oberfläche
Ihres Tees. Dabei verbindet er sich mit dieser neuen Membran mehr oder
weniger fest.
Es kann auch passieren, daß der Pilz erst
untergeht, es sich aber nach ein paar Tagen anders überlegt und doch
auftaucht. Wie gesagt, dies liegt, am Gewicht des Tees im Verhältnis zum
Gewicht des Pilzes, der Wasserqualität, den Zutaten, an Lufteinschlüssen
im Pilz...
Das Tuch sollte gut luftdurchlässig sein, damit der Pilz "atmen" kann ohne
daß Staub oder Insekten den Ansatz verunreinigen können. Es sollte aber
auch nicht zu großmaschig sein, so daß
Essigmücken keine Chance haben
durchzuschlüpfen.
Wichtig: Den Pilz bitte niemals
luftdicht über einen längeren Zeitraum verschließen (z. B. in einem Glas
mit Schraubdeckel), er lebt, atmet und braucht den Sauerstoff
unbedingt zum Leben!
Sollten Sie den Pilz nach Erhalt aus Zeitmangel erst später
ansetzen wollen, so empfehle ich, ihn auf jeden Fall auszupacken und mit
der mitgelieferten Starterflüssigkeit erst mal in ein Gefäß (z. B. eine
Schüssel) zu geben und mit einem Tuch abzudecken, so daß er Sauerstoff
bekommt!
Bei einem kleineren Gefäß (Glas) können Sie
auch Zellstoff (Küchenpapierrollen) nehmen, Baumwolltücher sind mir aber
ehrlich gesagt sympathischer. Außerdem erübrigt sich dies Thema, denn für
größere Steingutgefäße, die Sie mit Sicherheit später in der täglichen Praxis
verwenden werden, reichen diese Zellstofftücher nicht mehr aus..
Es ist kein Fehler, aber auch kein unbedingtes
Muß, das Baumwolltuch vor dem Aufbringen mit einem Dampfbügeleisen zu
bügeln, um ev. Mikroorganismen dadurch zu beseitigen.
Nehmen Sie ein kräftiges Gummi (z. B.
Hosengummi) um das Tuch zu befestigen. Auch dies brauchen Sie nicht teuer
im Internet zu kaufen, sondern bekommen es für ein paar Cent (10 Meter) in fast
jedem Geschäft..
Träufeln Sie als zusätzlichen Säureschutz
etwas Essig auf das Tuch, so daß es sich gerade so voll saugt, vor Allem
am Rand, und ziehen es am Rand dann noch mal richtig straff, damit die
Falten verschwinden, es gut abschließt und selbst die raffinierteste Mücke
nicht hindurch kommt. Wenn Sie den Essiggeruch nicht mögen, können Sie
darauf auch verzichten. Selbst träufele ich auf jeden Fall etwas Essig
drauf, da es die
traditionelle Vorgehensweise ist. Und schließlich kann man ja auch
lüften.. Keinesfalls sollten Sie Essig in den Kombucha-Ansatz selbst
hineingeben - wie es hier und da behauptet wird - denn damit verderben Sie
den Geschmack des Getränkes! Es ist auch gar nicht nötig, da der Kombucha
selbst - um so länger man ihn stehen läßt - so ein bißchen Richtung Essig
geht. Sie können z. B. auch Ihren eigenen
Essig
damit herstellen. So hatte er früher auch den netten Beinamen
"Essigmütterchen".
Notieren Sie sich das nächste Abfüll- und
Ansatzdatum ev. in einem Kalender, damit Sie den rechten Tag nicht
vergessen und Ihnen das Getränk nicht zu sauer wird.
Das Gefäß sollte nun nicht mehr bewegt werden,
denn die Bewegung des Tees behindert das Wachstum einer neuen
Kombucha-Membran auf der Teeoberfläche, indem diese absinkt und sich dann
wieder neu bildet. Später, nach einigen Ansätzen ist dies nicht mehr so
von Bedeutung, da ihr Pilz in der Stärke gewachsen ist und nicht mehr so
leicht untergeht, weil er durch sein größeres Volumen bedingt auch mehr
Lufteinschlüsse hat.
Am Anfang können vielleicht kleine Gasbläschen
in die Membran eingeschlossen werden, es kann kleine Unebenheiten und
Dellen oder Aufwölbungen geben. Fälschlicherweise werden diese
entstandenen, täuschenden Farbdifferenzen mitunter für Schimmel gehalten,
obwohl es gar keiner ist. Schimmel ist meist grünlich-blau und hat feine
Härchen, die Sie spätestens mit der Lupe oder der Brille sehr gut erkennen
können. Ausführliche Informationen zum Thema Schimmelbefall finden Sie
unter FAQ - Schimmelbefall oder klicken
hier.
Tipp: Heizplatten, Heizmatten,
Heizaquarien brauchen Sie nicht, es ist wie so vieles Andere unnötiges
Zubehör, das gerne für viel Geld mitverkauft wird - Nepp pur - und später
nur in der Ecke steht.. Etwa so, als wenn Sie ein kleines Weck-Glas
mitverkauft bekommen würden und später merken, daß Sie ein großes
Steingutgefäß brauchen..., oder daß der Pilz viel besser im Dunkeln
gedeiht....!
Nehmen Sie den Kombuchapilz zuerst aus dem Ansatzgefäß, reinigen ihn unter
fließend kaltem Wasser und geben ihn kurzfristig in eine separate
Schüssel, die Sie abdecken.
Nachdem der Ansatz 6 bis 15 Tage gearbeitet
hat, füllen Sie das Getränk
Tipp: Nehmen Sie gleich ein Litermaß
mit einem Henkel dran, das geht einfacher und schneller als mit einer
Schöpfkelle!
Die Flaschen sollten aus Glas sein, kein
Plastik (nur notfalls) und einen Plastikschraubverschluss haben, denn
Metall oxidiert mit der Zeit.. Wenn Sie anfangs nicht alles da haben, so
nehmen Sie eben das, was da ist, und besorgen sich nach und nach alles was
Sie brauchen.
Stellen Sie die Flaschen in den Kühlschrank,
wo sich das Getränk lange hält. Es gärt etwas nach, deshalb sollten die
Flaschen nur so verschraubt sein, daß noch Sauerstoff eindringen kann und
nicht zu viel Druck entsteht.
Das Getränk muß vor dem Genuß nicht unbedingt
abgesiebt werden. Dunkle Schwebestoffe und Schlieren, die sich in den
Flaschen bilden, können Sie durchaus mittrinken. Es sind vor allem
Hefezellen, die besonders gut sind. Ein Hefe-Weizen-Bier sieben Sie ja
vorher auch nicht ab.. Sollten sie aber optisch stören, so können Sie dies
natürlich tun.
Gekühlt schmeckt Kombucha am Besten. Das
fertige Getränk moussiert, perlt, schmeckt fast wie ein Weißherbst...,
erfrischend, prickelnd und lecker!
Probieren Sie! Zum Wohl!
Sobald der erste Ansatz abgefüllt ist können
Sie wieder bei Punkt 1, also von vorne anfangen. Wenn Sie hier
vorgearbeitet haben, ist der Tee bereits abgekühlt, das Ansatzgefäß und
die Utensilien sind bereits mit heißem Wasser gereinigt und Sie können
gleich wieder loslegen.
Wenn Sie in Urlaub
fahren oder mal aussetzen möchten, so stellen Sie Ihren Pilz in den
Kühlschrank, mit Flüssigkeit und einem Tuch bedeckt, dort hält er sich ein
paar Wochen bis sogar Monate ohne zu „arbeiten“ und zu wachsen. Sie können
ihn auch in einem ganz normalen Ansatz bei Zimmertemperatur stehen lassen,
allerdings nicht länger als die normale Ansatzzeit, da er ansonsten zu
sauer wird... Es sei denn Sie wollen Essig herstellen. Mehr dazu auf
meiner Seite
Rezepte..
Wenn Sie Ihren neuen Freund gut behandeln,
kann er Sie Ihr ganzes Leben begleiten, Sie können ihn immer wieder neu
ansetzen. Nach oben verjüngt er sich mit einer helleren Schicht immer
wieder neu. Ist er zu dick (mehr als 3 cm) geworden, so nimmt man die
untere (vom Tee) dunkle und verbrauchte Schicht ab, sie hat ihr Leben
erfüllt und darf auf den Kompost.
So gesehen, ist er eine Anschaffung fürs
Leben..., die sich auch rechnet..., deshalb ist
Qualität wichtig, denn mit einer
guten Ausgangsqualität können Sie viel Geld, Nerven und Zeit
sparen!
Viele Antworten auf häufig gestellte Fragen
und tiefergehende Informationen finden Sie auf meiner Seite
FAQ
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