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Welchen Zucker soll ich verwenden?

Mit kristallinen braunem Rohrzucker gelingt Ihr Kombuchaansatz ganz besonders gut!    


 

Aufzählung

Braunen Rohrzucker aus Zuckerrohr in kristalliner Form!


Wie Sie wissen, braucht der Kombucha-Teepilz den Zucker (100 bis 125 Gramm pro Liter Tee) dringend zum Überleben, er dient ihm als Energielieferant und nicht dem Süßen des Getränkes.
Durch komplizierte Stoffwechselprozesse verarbeitet der Kombuchapilz den Zucker, "frißt ihn quasi auf", so daß nach einer ausreichenden Gärzeit kaum noch ein nennenswerter Restzuckergehalt in dem fertigen Getränk zurückbleibt.
Grundsätzlich als Faustregel gilt hier: um so länger Sie Ihren Kombucha-Pilz arbeiten lassen, um so saurer wird das Getränk, also um so weniger Restzuckergehalt hat es! Umgekehrt natürlich auch: um so früher Sie "ernten", also abgießen, um so süßer schmeckt das Getränk, also um so höher ist der Restzuckergehalt!

Der Ansatz steht zwischen sechs und 15 Tagen. Hier gibt es keine feste Vorgabe zur Ansatzdauer, da sie abhängig ist von:

Aufzählung der Jahreszeit und den damit verbundenen Temperaturschwankungen:
Im Hochsommer arbeitet Ihr Kombucha, bedingt durch die höhere Außentemperatur, wesentlich schneller (das Getränk ist früher fertig, eventuell schon nach sechs Tagen) als im Winter, wo er schon mal bis zu 15 Tagen stehen kann..
 
Aufzählung dem persönlich natürlich subjektiven Geschmacksempfinden, das individuell recht unterschiedlich sein kann. D. h. was für den Einen schon sauer, kann für den Anderen noch süß schmecken und umgekehrt...

Hier sollte jeder seine eigene Geschmacksrichtung finden durch Ausprobieren...
Ist Ihnen der Ansatz mal zu sauer gelungen, so wissen Sie, daß Sie den nächsten Ansatz vielleicht ein oder zwei Tage früher abfüllen können.
Probieren Sie einfach mal mit einer Schöpfkelle oder einem Eßlöffel!
Hilfreich kann hier mitunter sein, sich den Ansatztag bzw. geplanten Abfülltag mit Uhrzeit zu notieren, am Besten gleich im Kalender.
Ist das Getränk dagegen für Sie noch zu süß, so lassen Sie den Ansatz einfach noch ein oder zwei Tage stehen und probieren dann je noch mal mit der Schöpfkelle.

So werden Sie sehr schnell Ihre ganz persönliche Geschmacksnote und damit verbundene Ansatzzeit herausfinden.
Die kann sich, wie gesagt, durch Temperaturschwankungen und Jahreszeiten etwas verschieben, ja selbst die Mondphasen haben einen Einfluß auf den Ansatz..

Mit der Zeit bekommen Sie aber "ein Händchen dafür"!

Hier sehen Sie die gleiche Menge braunen Rohrzucker aus Zuckerrohr in kristalliner Form im Vergleich zu weißem Raffinadezucker.

Welcher ist Ihnen sympathischer?

Welcher erscheint Ihnen gehaltvoller und natürlicher?

 

  Brauner Roh- Rohrzucker aus Zuckerrohr im Vergleich zu weißem Industiezucker.   © Kombucha-Teepilz.de

Meine Empfehlung ist nach wie vor: brauner Rohrzucker!
Natürlich können Sie auch weißen Raffinadezucker nehmen und Ihr Kombuchagetränk wird auch gelingen.
Allerdings ist der unraffinierte braune Rohrzucker aus Zuckerrohr wesentlich besser!
Das fertige Getränk schmeckt viel aromatischer und gehaltvoller!
Kein Wunder, denn der Unterschied zum weißen Industriezucker ist, daß in ihm wertvolle Vitalstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren noch enthalten sind.
Dem weißen Industriezucker sind diese wertvollen Inhaltstoffe durch den Raffinadeprozess, also die chemische Reinigung, bereits verloren gegangen.
Aus energetischer Sicht wird weißer Fabrikzucker auch "Totzucker" und brauner Rohrzucker "Lebendzucker" genannt.

Auch hier können Sie einen kinesiologischen Muskeltest machen und leicht feststellen, daß Ihnen der braune Rohrzucker besser bekommt.
Ebenso kann Ihnen Ihr Kombucha-Pilz die Frage auch selbst beantworten:
Ziehen Sie sich ein paar Ableger und setzen Sie - ansonsten unter den gleichen Bedingungen und mit gleichen Zutaten - die Hälfte der Pilze mit weißem und die andere Hälfte mit braunem Rohrzucker an.
Lassen Sie die Ansätze vergären und Sie werden feststellen, daß die Rohrzucker-Pilze sich wesentlich besser entwickeln, ja gar das Doppelte an Stärke erreichen können!
Auch der Geschmack läßt sich dann sehr gut vergleichen, Sie werden leicht selber merken, daß das mit Rohrzucker hergestellte Getränk einfach wesentlich besser schmeckt und aktiver ist.

Hier gibt es in der Literatur wie auch im Internet abweichende Meinungen, aber wie schon gesagt: es gibt viele Theoretiker, die sich durchaus trauen etwas zu schreiben, aber wenig Praktiker mit Erfahrung!

Eigentlich ist alles ganz einfach mit dem Kombucha: er beantwortet Ihnen jede Ihrer Fragen selbst, indem er Ihnen mit seinen Reaktionen die Antworten gibt... Hierzu bedarf es natürlich auch Zeit, Erfahrung und Experimente. Deshalb gebe ich Ihnen auch gerne hier meine Erfahrungswerte weiter, um Ihnen viel Arbeit, Mühe und Enttäuschungen zu ersparen...

Je nach Anbaugebiet kann der braune Rohrzucker etwas differenziert aussehen, auch der Pilz sich entsprechend farblich etwas verändern.

Sun Sugar aus Mauritius ist empfehlenswert!  © Kombucha-Teepilz.de   Ein guter, hochwertiger und empfehlenswerter brauner Rohrzucker ist der "Sun Sugar" aus Mauritius!

 

Sie finden ihn in fast jedem gut sortierten Markt!

Ebenso diesen braunen Rohrzucker "Fairglobe" aus Malawi mir dem FAIRTRADE-TransFair-Siegel:

Für einen fairen Handel!     Das Fairtrade-Siegel steht für einen fairen Handel.

  Brauner Rohrzucker "Fairglobe" aus Malawi.   © Kombucha-Teepilz.de

Probleme mit dem Rohrzucker kann es schon mal geben, wenn er überlagert ist, also zu lange - über Jahre - im Geschäft lag. Seine Vitalstoffe gehen ihm dann durch die lange Lagerzeit verloren. Deshalb sollten Sie auf einen gut sortierten Markt achten, wo er auch verkauft wird und nicht verstaubt in der äußersten Regalecke steht..

Es gibt auch braunen Rohrzucker in Pulverform. Dieser hat einen hohen Anteil an Melasse und ist nicht geeignet für den Kombucha-Ansatz!  Mit diesem Melassezucker wird das Getränk sehr trüb, unansehnlich und flockig, auch mal schlierig..  Er ist aber leicht zu unterscheiden von dem braunen Rohrzucker in kristalliner Form, da er wie Pulver aussieht.

Keinesfalls geeignet sind Süßstoffe wie z. B. Saccharin, Stevia o. ä., da sie keine Energielieferanten für den Kombucha sind.

Aufzählung Mit Honig - wozu viele gesundheitsbewußte Menschen neigen - als natürliche Alternative zum Zucker - können Sie durchaus experimentieren. Bloß: halten Sie sich immer einen Original-Kombucha-Teepilz aus einer Reinkultur (natürlich mit Zucker), also einen Ableger, in Reserve, denn meine Erfahrung damit besagt, daß Honig-Ansätze über einen längeren Zeitraum durch die im Honig natürlich vorhandenen Stoffe den Pilz in seiner natürlichen Symbiose behindern und verändern und er erst seine Aktivität verringert und später, spätestens nach einem halben Jahr, eingeht.
Auch Ansätze mit Mischungen von Zucker und Honig bleiben in meinen Augen immer im Bereich der Experimente und sind keine Reinkultur!

 
Ein schöner Kombucha-Teepilz: nur allerbeste Qualität!  

Halten Sie sich an bewährte und traditionelle Vorgehensweisen und Rezepte, so werden auch Sie Erfolg haben!

Ein Kombucha-Teepilz im Erstansatz, deutlich kann man bereits die neu gebildete Membran erkennen. Zu Anschauungszwecken mal ausnahmsweise im Glas angesetzt.


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