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„Teepilz Kombucha“, der wieder entdeckte Pilz Asiens..
Vor diesem Hintergrund wird heute der Ruf einer ständig wachsenden Zahl von Menschen nach Natur und Natürlichem in allen Bereichen des Lebens unüberhörbar. "Bio" ist heute ein Begriff geworden, wenn es um Nahrungsmittel und Getränke geht. Der Weg hin zu einer ganzheitlich-natürlichen und biologisch orientierten Sichtweise wird in zunehmendem Maße von vielen Verantwortungsbewussten begangen.
Damit wird ein jahrhunderte, ja sogar jahrtausende altes Wissen erschlossen und den Menschen zur Verfügung gestellt. Eines dieser sagenumwobenen und legendären Volksmittel ist der Kombucha-Pilz aus dem fernen Asien, bzw. das Teepilzgetränk, das sich mit seiner Hilfe herstellen läßt. Seine Bedeutung als vitalisierendes und hilfreiches Hausmittelchen erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Dies ist eine lange Geschichte - aber durchaus lesenswert! In meiner jahrzehntelangen Praxis mit dem Kombucha-Teepilz habe ich reichlich Erfahrung im Umgang mit ihm gesammelt und möchte auf diesem Wege Ihnen diese Erfahrungswerte weitergeben und Sie andererseits auch vor schmerzlichen Fehlentscheidungen bewahren. Eigentlich ist ja alles ganz einfach mit dem Kombucha, wenn man ein paar Grundregeln beachtet, kann er Ihnen viele Jahre, ja ein Leben lang Freude bereiten und Wohlbefinden geben, denn er ist recht pflegeleicht! Als ich anfangs meinen Kombucha von einem bekannten japanischen Arzt, Dr. Ohkawa, bekommen hatte, ging ich recht unbedarft mit ihm um, die Anleitung war recht einfach gehalten und auf Grund der Robustheit des Pilzes ging auch immer alles gut mit ihm. Daß es gewaltige Qualitätsunterschiede beim Kombucha gibt, also Kombucha nicht gleich Kombucha ist, darüber machte ich mir anfangs keine Gedanken, wozu auch, wenn er gut ist und seine Arbeit fleißig verrichtet....? Daß man auch Fehler machen kann mit dem Kombucha, daran dachte ich ja gar nicht, denn die Vorgaben in der Anleitung waren einfach und deutlich, ohne irgendwelche Experimentiermöglichkeiten. Auch die Worte von Dr. Ohkawa waren deutlich: "Halte mir den Kombucha-Pilz einfach!"
So kam ich auch anfangs gar nicht auf die Idee irgendwelche Experimente mit ihm vorzunehmen, wozu auch, wenn er traditionell schon seit Jahrtausenden so angesetzt wurde und dies mit Erfolg ...? Dabei erübrigen sich dann auch einfach Diskussionen wie z. B. über grünen Tee oder schwarzen Tee, weil es früher im alten China und Japan eben noch gar keinen schwarzen Tee gab, sondern nur grünen Tee. Der schwarze Tee entsteht ja bekanntermaßen durch einen Fermentationsprozeß, dem der Grüntee unterzogen wird. Dies wurde allerdings erst viel später praktiziert... Früchtetees oder aromatisierte Tees waren damals keine Begriffe.. So ging eben viele Jahre alles sehr gut mit dem Kombucha, er wuchs und gedeihte, brachte ein vorzügliches Getränk zu Stande und wurde für mich eine Alltäglichkeit, über die ich mir eigentlich gar keine Gedanken mehr machte, weil eben alltäglich, zum normalen Lebensablauf gehörend. Natürlich hätte ich nicht wieder auf das Kombuchagetränk verzichten wollen. So schnell gewöhnt man sich an etwas lieb gewonnenes, daß man gar nicht darüber nachdenkt, daß es mal anders kommen könnte.........
Dies geschah, als ich vor vielen Jahren
umzog und verständlicherweise wenig Zeit hatte, mich um meinen
Freund Kombucha zu kümmern.. So verbannte ich ihn in den Kühlschrank,
wie beschrieben in einem Gefäß, mit Nährflüssigkeit bedeckt und einem
Tuch abgedeckt. Dort sollte er sich ja angeblich lange halten.. Ab und
an warf ich einen skeptischen Blick auf ihn, aber er schien sich gut
zu halten und beklagte sich auch nicht. So verging aber die Zeit und
aus den geplanten "paar Wochen Urlaub" für Kombucha wurde fast ein
halbes Jahr. Der Umzug war
vollbracht, aber nach meinem Freund Kombucha hatte ich nun doch schon
länger nicht mehr gesehen. So holte ich ihn aus seinem Winterurlaub im
Kühlschrank heraus und unterzog ihn einer genaueren Inspektion, mit
der vernichtenden Entscheidung ihn auf dem Kompost zu beerdigen, da er
wirklich nicht mehr so ganz appetitlich aussah und auch etwas sehr
streng säuerlich roch.
So durchforschte ich die damals noch
wenigen Bücher über Kombucha nach Lieferadressen. Ein paar kamen nicht
in Betracht, da nicht mehr existent, aber schließlich bekam ich einen
Pilz von einem Buchautor zugesandt. Erster Eindruck: Homöopathische
Dosis, etwas mehr als Fingerhutgröße, zu unverschämt hohem Preis, aber
nun ja, die Freude war groß, daß ich überhaupt wieder einen Pilz hatte
und er wächst ja schließlich... Diesen wollte ich aber eigentlich gar nicht! Denn was hätte er mir anderes an Resultat bringen sollen? Denn in der Zwischenzeit hatte ich mehrere Ableger gezogen, alle mit dem gleichen Ergebnis... Und das Geld gab es dann auch nicht zurück..
Also begann ich ziemlich enttäuscht als
nächstes alle Bekannten und Freunde anzurufen, von denen ich wusste,
daß sie von mir mal einen Pilz erhalten hatten. Leider stellte sich
dabei heraus, daß viele davon aus Bequemlichkeit einfach aufgehört
hatten ihn anzusetzen und ebenso auf dem Kompost verabschiedet hatten,
anderen war es wie mir ergangen, nämlich daß sie nach einer längeren
Pause, sprich Kühlschrankurlaub, den Pilz nicht mehr ansetzten, wieder
andere waren schlicht verzogen..... Es war schier zum Verzweifeln, was
ich mir so einfach vorgestellt hatte, erwies sich nun sehr kompliziert
und bereitete mir recht hohe Telefonrechnungen. Nach ein paar weiteren
Wochen Recherche gab ich diese Option resigniert auf und gab schlicht
Zeitungsinserate auf, dort wo ich vorher gewohnt hatte und wo ich auch
Pilze abgegeben hatte, aber nicht mehr Namen oder Anschrift wusste:
"Kombucha gesucht"....., in der vagen Hoffnung einen Ableger von
"meinem Original" zu bekommen. Nun, auf die Inserate bekam ich schon einige Pilze, ich begnügte mich nicht mit einem, denn inzwischen war mir schon klar geworden, daß Kombucha nicht gleich Kombucha ist. Und bei mehreren Pilzen war die Chance ja immerhin größer einen Original-Kombucha zu erhalten. Von jedem dieser ein Dutzend Pilze zog ich mir wiederum je ein Dutzend Ableger, da ich nichts mehr dem Zufall überlassen wollte, und startete ganze Versuchsreihen im Dutzend zum Vergleich. Natürlich unter den gleichen Voraussetzungen, mit den gleichen Zutaten, denn nur so kann man vergleichen. Die Pilze waren alle verschieden! Sowohl im Aussehen, in der Konsistenz, im Wuchs, in der Farbe, im Geschmack des Getränkes, in der Farbe des Getränkes, im Moussieren des Getränkes, im Geruch, also kurzum: längst nicht so wie ich den Original-Kombucha bzw. dessen Getränk kannte, für mich keinesfalls zufrieden stellend! Hier formte ich auch den Begriff "Original-Kombucha-Teepilz", im Verhältnis zu dem, was ich nun erfahren hatte. Der Ausdruck wird übrigens gerne kopiert. Nun will ich nicht alle diese Pilze verteufeln, ein paar davon brachten schon ein halbwegs gutes Resultat, aber wie gesagt, nicht so gut, wie ich es kannte!!!
Nach all der Mühe und Arbeit war ich schon
- recht resigniert - so weit dies zu akzeptieren, denn
zwischenzeitlich hatte ich auf eine Anfrage in Tokio die traurige
Nachricht erhalten, daß Dr. Ohkawa ob seines hohen Alters verstorben
war. Also war auch diese Option nicht mehr
vorhanden....................
Ob nun Zufall oder Fügung des Schicksals,
jedenfalls fiel mir noch eine Bekannte ein, die ich noch nicht
angerufen hatte. Dies tat ich und: tatsächlich hatte sie zu meiner
großen Freude noch einen Ableger von meinem Original-Kombucha-Teepilz!
Für mich ein historischer Moment, mir standen ganz ehrlich die Tränen
in den Augen! Sofort ließ ich mir den Pilz zuschicken und startete neue
Versuchsreihen mit dem verlorenen Sohn... Was in den Anfangsjahren so selbstverständlich und alltäglich für mich gewesen war, da ich es ja nicht anders kannte, hatte ich durch diesen Fehler, den ich begangen hatte, erst richtig zu schätzen gelernt! Und wieder klingen mir die Worte von Dr. Ohkawa in den Ohren: "Halte mir den Kombucha in Ehren, er ist ein kostbares Gut!".... Diese Homepage ist unter anderem eben auch deshalb entstanden, um Sie vor diesen oder ähnlichen Fehlern zu bewahren. Es gibt viele Kombucha-Pilze, wie wollen Sie vergleichen, wenn Sie keine Erfahrung haben, das Original nicht kennen? Dann ist ein vergleichsweise mittelprächtiger Pilz für Sie immer noch gut, da Sie keinen besseren kennen... Diese Einsicht hat mich schon vor langer Zeit selbst viel Arbeit und Geld gekostet, dies möchte ich Ihnen ersparen. Bei mir erhalten Sie ausschließlich den Original-Kombucha-Teepilz aus meiner Reinkultur, mit Anwuchsgarantie, nur allerbeste Qualität!
Auch heute beobachte ich noch den Markt,
denn nach all diesen Erfahrungen kann man natürlich auf die Idee
kommen, daß der Pilz, den man hat, zwar gut ist, dies aber nicht zu
sagen hat, daß es nicht einen noch besseren gibt.... Folglich habe ich
mir seit damals es zur Gewohnheit gemacht, in regelmäßigen Abständen
Pilze von anderen Anbietern zu bestellen und in Versuchsreihen zu
testen. Dies ist zwar viel Arbeit, aber einerseits habe ich schon
Übung darin und andererseits besteht ja auch die Chance sich eventuell
noch zu verbessern. Bis heute konnte ich allerdings noch nicht einen
Kombucha-Pilz finden, der auch nur annähernd an die Qualitäten meines
Original-Kombuchas herankommt!!! Leider ist oftmals das genaue
Gegenteil der Fall, denn was glauben Sie, was mir schon alles an
Pilzen zugeschickt wurde: Pilze, die ich mich nie getraut hätte selber
zu verschicken, ja noch nicht mal einzupacken..........!!
So entstand diese Homepage letztlich auch,
um Ihnen viel Arbeit und Geld beim Finden eines guten
Kombucha-Pilzes
zu ersparen, nämlich genau die oben angeführte. Noch eine Bitte: Halten Sie mir den Kombucha in Ehren, er ist ein wertvolles Gut!
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