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Walderdbeerblätter, Folia Fragaria vesca
Die Walderdbeerpflanze ist verwandt mit
der aus unseren Gärten bekannten Erdbeerpflanze, sie ist eben bloß um
einiges kleiner. Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die sich mit langen
Ausläufern vermehrt, dreiteilige Blätter und weiße Blüten hat. Sie
trägt, wie ihre große Verwandte, rote und sehr leckere Früchte,
allerdings auch wesentlich kleiner. Sie ist heimisch in ganz Europa
und in den gemäßigten Zonen Asiens. In vielen Wäldern hat sie sich
sehr stark verbreitet, ist an Waldrändern, Hängen, Brachland und
kultiviert oder eingewildert auch in Gärten zu Hause. Sie liebt den
Schatten, kommt aber auch mit sonnigen Flecken gut zurecht. Sie im
eigenen Garten anzusiedeln, sollte gut überlegt sein, denn sie wuchert
sehr stark und breitet sich mit ihren Trieben überall hin aus. Als
Bodendecker kann sie andererseits so gute Dienste leisten und ihre
Früchte schmecken wirklich einzigartig gut, aromatischer und
inhaltsreicher als die der normalen Erdbeere. |
Beide Pflanzen gehören übrigens zu den Rosengewächsen.
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Geerntet werden die
jungen und entfalteten Blätter im zeitigen Frühjahr, am Besten noch
vor der Blüte, während des zunehmenden Mondes und noch besser kurz vor
oder bei Vollmond (Mondphase, nicht Tageszeit), da sie dann den
höchsten Energiestand haben. Die Früchte
im Frühsommer und
Sommer, wenn sie schön rot leuchten und reif sind. |
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Wußten Sie schon:
- Wenn man gleich nach dem Waschen das Gesicht mit
einer halbierten Erdbeere einreibt, wird die Haut dadurch weißer und
leichter Sonnenbrand verflüchtigt sich.
- Früher nahm man getrocknete Walderdbeerblätter als Ersatz für
schwarzen Tee.
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Zugegebenermaßen ist das Sammeln der Walderdbeerblätter wie auch der
Früchte eine meditative Herausforderung, sprich: es dauert schon eine
ganze Weile bis Sie einen Korb voll haben! Aber es lohnt sich! Nehmen Sie
viel Zeit mit und vor Allem Geduld, wenn Sie die Blätter oder Früchte
sammeln wollen! Betrachten Sie es vielleicht einfach als Meditation in
Bewegung. Und wirklich, bei dieser Zeitraubenden Beschäftigung vergessen
Sie Zeit und Raum um sich herum, sind danach richtig gut entspannt und
fern von Streß und Hektik der Sie sonst beeinflussenden und lärmenden
Welt!
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Betrachten Sie es bitte nicht als
Arbeit, denn dann macht es keine Freude! Es bringt nicht viel, wenn Sie
dauernd auf die Füllung des Korbes und gleichzeitig auf die Uhr schauen.
Es bringt aber sehr viel, wenn Sie die Uhr gleich zu Hause lassen und in
dem Sammeln aufgehen, dann auf einmal überrascht feststellen, daß der Korb
ja voll ist und sich daran erfreuen können, und sei es zum
Sonnenuntergang, der ja auch sehr schön sein kann..........
Eine andere Alternative ist, den Walderdbeeren ein Plätzchen im Garten
einzuräumen, wo sie sich frei entfalten können. Selbst habe ich dies getan
und viel Freude an den Pflanzen, zumindest brauche ich nicht mehr weit zu
laufen um sie zu sammeln.
Die Früchte können Sie natürlich im fertigen Kombuchagetränk eingeben und
dort mit nachgären lassen, im Kombucha-Ansatz haben sie allerdings nichts
verloren.
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Frisch gesammelte Walderdbeeren:
eine kulinarische Köstlichkeit!!! |
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Essen Sie zur Erdbeerzeit täglich frische Beeren. Wenn
man sie mit Joghurt oder Müsli mischt, werden sie besser vertragen.
Den wunderbaren Geschmack der Erdbeeren kann man über das ganze Jahr
erhalten indem man u.a. Erdbeermarmelade, Erdbeerkompott oder
Erdbeersaft einkocht. |
Sollten Erdbeeren bei Ihnen mal Blähungen verursachen,
so genießen Sie diese einfach mit etwas Weißwein!
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Die Verwendung:
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Die Blätter ergeben einen guten Tee und sind für den
Kombucha-Kräutertee-Ansatz sehr gut geeignet,
die Inhaltstoffe
werden
im Kombucha-Ansatz vergoren, nochmals aufgeschlüsselt und dienen
Ihnen somit
doppelt so gut!
Die Aufschlüsselung durch Fermentation, Vergärung wurde schon von Paracelsus
praktiziert um die Wirkstoffe der Kräuter besser nutzen zu können, z. B.
im Sauerkraut.
Die Walderdbeerblätter haben eine leicht
adstringierende (zusammenziehende) und leicht harntreibende Wirkung,
helfen bei Durchfall wie bei Halsschmerzen, bei Verletzungen wie
Verbrennungen. Die Blätter müssen gleich nach dem Sammeln locker
ausgebreitet getrocknet
werden. Wegen des Gerbstoffgehaltes wirken sie mild zusammenziehend und
blutstillend. Deshalb eignet sich Tee aus diesen Blättern gut zur
Behandlung entzündeter Schleimhäute in Mund und Rachen. Die leckeren
Früchte haben eine kühlende und harntreibende Wirkung, finden Einsatz als
Teil von Diäten bei Tuberkulose, Arthritis, Rheumatismus und Gicht.
Einen idealen Haustee erhält man übrigens aus der Mischung von
Brombeerblättern, Himbeerblättern und Walderdbeerblättern. Sie nehmen zwei
gehäufte Teelöffel der getrockneten Blätter und übergießen sie mit einem
viertel Liter siedendem Wasser. Vor dem Abseihen lassen Sie den Tee gut zehn Minuten ziehen. Sie können ihn mit Honig süßen oder
auch kalt mit
Zitronensaft trinken. Er eignet sich ebenso gut zum Gurgeln und Spülen des
Rachenraumes.
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Inhaltsstoffe |
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Wirkungen |
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Gerbstoffe |
Blutreinigend,
Blutbildend |
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Flavonoide |
Kreislaufregulierend |
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viel Vitamin C |
Adstringierend, kühlend |
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Magnesium |
Blasenleiden |
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Eisen |
Magen- Darmkatarrh |
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Kalium |
Harntreibend |
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Kalzium |
Hautunreinheiten, Akne |
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Silizium |
Durchfall |
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Die Verarbeitung:
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Mein Tipp:
Nehmen Sie einen guten Kombucha-Teepilz für ein gutes
Kombucha-Getränk!
Mit dem Kombucha können Sie die Kräuter noch
besser nutzen!
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